 ##  [Gewinn Je Aktie](/de/node/55078) 

 Definition

Der Anteil des auf Stammaktionäre entfallenden Jahresüberschusses, geteilt durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien während des Berichtszeitraums; eine standardisierte Gewinnkennzahl je Aktie.

 

 

 

 

 

 





## Prinzip

Prinzip

Den Nettogewinn auf jede Stammaktie verteilen, um die Vergleichbarkeit je Aktie über Zeiträume und Unternehmen zu ermöglichen, wobei gewichtete Durchschnitte Änderungen der Aktienzahl berücksichtigen.

 

 

 

 

 





## Demonstration

Demonstration

Wenn der auf Stammaktionäre entfallende Nettogewinn 20 Mio. USD und die gewichtete durchschnittliche Aktienanzahl 10 Mio. beträgt, ergibt sich ein EPS von 2,00 USD (20.000.000 / 10.000.000).

 

 

 

 

## Fehlanwendung

Fehlanwendung

Sich auf EPS verlassen, ohne einmalige Posten anzupassen, Unterschiede zwischen basic und diluted EPS zu ignorieren oder EPS über Unternehmen mit unterschiedlicher Kapitalstruktur und Aktienklassen hinweg zu vergleichen.

 

 

 

 

 





## Konsequenz

Konsequenz

Richtig angewendet ist EPS zentral für die Eigenkapitalbewertung, beeinflusst Dividendenentscheidungen und dient als Schlüsselgröße für P/E-Multiples und Investorenvergleiche.

 

 

 

 

## Umkehrung

Umkehrung

Der Gesamtgewinn vermittelt absolute Profitabilität, normalisiert jedoch nicht für Aktionärsverdünnung oder Aktienanzahl, was Vergleichbarkeit erschwert.

 

 

 

 

 





## Abgrenzung

Abgrenzung

Bezieht sich auf Stammaktien und schließt Vorzugsdividenden bei der Berechnung des für Stammaktionäre verfügbaren Ergebnisses aus; kann als basic oder diluted dargestellt werden und in angepassten EPS Kennzahlen nicht-wiederkehrende Posten ausschließen.

 

 

 

 

 





## Semantische Spannung

Semantische Spannung

Spannung besteht zwischen bilanziertem (GAAP) EPS, bereinigtem (non-GAAP) EPS und diluted EPS: Jede Größe beantwortet eine andere Fragestellung zur Gewinnverteilung je Aktie.

 

 

 

 

 





## Synthese

Synthese

Earnings per Share standardisiert den Nettogewinn pro Aktie, um Profitabilität zeit- und unternehmensübergreifend vergleichbar zu machen, muss aber in Zusammenhang mit Verwässerung, Anpassungen und Kapitalstruktur betrachtet werden.